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Requiem für einen Fisch am Leinentuch.png

Tag ein, Tag aus geschieht auf dieser Insel dasselbe. 

Nichts stört die Routine, nichts darf sie unterbrechen. 

Totenwäscher 1 und Totenwäscher 2 leben auf dieser Insel. Jeden Tag, nach dem Aufstehen, geht Totenwäscher 1 zum Strand um Fisch zu kaufen. Doch was geschieht wenn diese Routine durch etwas Unerwartetes unterbrochen wird?

Poster Requiem für einen Fisch

Regie: Ali Hassani 

Dramaturgie: Hanna Franke 

Choreographie: Gabriela Luque 

Schauspielende: Ali Hassani, Golara Ghofrani, Hanna Franke

Musiker: Jashua Bustos Chumasero 

Bühnenbild, Kostüm und Design: Meytee

22.10.2026 - öffentliche Werkschau, HBK Braunschweig, 19.30 Uhr, Schwarzer Raum 

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27.01.2027 - Ur-Aufführung und Premiere, Theaterhaus Hildesheim. 19.30 Uhr

28. & 29.1.2027 - Aufführungen, Theaterhaus Hildesheim. 19.30 Uhr

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08.-11.03.2027 - Aufführungen, LAB Frankfurt am Main

Programmhefttext Wie frei ist der Mensch wirklich? Ist er Herr seiner Entscheidungen oder längst Gefangener jener Zwänge, die seine Existenz bestimmen? Der Mensch ist ein Wesen, das sich in Abhängigkeiten bewegt – geprägt von sozialen Ordnungen, gesellschaftlichen Erwartungen und physischen Grenzen, die seinen Handlungsspielraum bestimmen und seine Freiheit immer wieder infrage stellen. In einer fabelhaften Welt mit eigener Logik, absurden Situationen und überraschenden Wendungen entfaltet sich der Konflikt zweier einander nahestehender Menschen. Zwischen dem Wunsch nach Flucht und dem Bedürfnis nach Sicherheit, zwischen Widerstand und Anpassung, stehen sie vor der Frage, ob es überhaupt möglich ist, sich aus den Bedingungen der eigenen Existenz zu befreien – oder ob der Zwang längst zu einem Teil ihrer selbst geworden ist. Das Stück bewegt sich im Spannungsfeld zwischen philosophischer Reflexion und grotesker Wirklichkeit. Es fragt danach, wo Freiheit beginnt und wo sie endet, wie viel Selbstbestimmung dem Einzelnen bleibt und ob eine Entscheidung tatsächlich frei sein kann, wenn die Bedingungen, unter denen sie getroffen wird, bereits vorgegeben sind. So entsteht ein Spiel über die Widersprüchlichkeit menschlicher Existenz: über das Verlangen, auszubrechen, und die Schwierigkeit, das Vertraute hinter sich zu lassen. Über die Sehnsucht nach einem anderen Leben – und die Möglichkeit, dass wir an den Zwängen, denen wir entkommen wollen, zugleich festhalten.

gefördert durch

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